Um die bestmögliche Abschlussrate zu erlangen, gilt es, alle Aspekte, die die Kaufentscheidung beeinflussen, im Blick zu haben. An dieser Stelle möchten wir über drei Aspekte sprechen, die einen erheblichen Einfluss auf den Kauf oder den Nicht-Kauf des Kunden haben.

Die Fakten

Hier geht es um die klassischen Argumentationen, die für oder gegen das Angebot sprechen. Dies können technische Details, der Preis, die Bilder und die Bewertungen anderer Kunden sein. Die Fakten sollten vollständig, lückenlos und leicht verständlich sein. Hier gilt es, alles so aufzubereiten, dass die Informationen leicht und schnell konsumiert werden können. Mit dem Desktop und mobil. Die höchste Priorität und das größte Vertrauen gelten den Bewertungen anderer Kunden. Es ist schon erstaunlich, wie blind viele diesen vertrauen. Es ist ein Umstand, den Sie nutzen können.

Die Emotionen

Etwas, das bei vielen immer mehr in den Hintergrund gerückt ist, sind die Emotionen. Doch auf der unbewussten Ebene werden die meisten Kaufentscheidungen getroffen. Damit eben diese Entscheidung positiv – der Kunde kauft Ihr Produkt oder beansprucht Ihre Dienstleistung – ausfällt, sind die richtigen Emotionen wichtig: Der Kunde muss in einen bestimmten emotionalen Zustand versetzt werden, damit er das entsprechende Produkt kauft. Dies können sehr unterschiedliche sein. Ein Anbieter von Alarmanlagen sollte es schaffen, die Angst des Kunden vor einem Einbruch zu stimulieren und ihm dann glaubhaft eine Lösung für dieses Problem zu liefern. Der Händler von Parfums sollte es schaffen, eine Atmosphäre von Luxus, Eros, Anziehung und Status zu erzeugen. Jedes Produkt benötigt bestimmte Emotionen, um gekauft zu werden. Wer gerade in Angst vor einem Einbruch versetzt wird, der kauft jetzt bestimmt kein Parfum. Emotionen lassen sich mit Bildern und Videos, aber auch guten Texten erzeugen. Die Macht dieser Emotionen ist nicht zu unterschätzen. Hier kann viel erreicht, aber auch viel kaputt gemacht werden. Betrachten Sie Ihr Angebot daher auch aus diesem Blickwinkel.

Die eingesetzte Technik

Hier können Sie das Feld den Technikern überlassen. Wenn Sie die ersten beiden Punkte voll und ganz umgesetzt haben, kann auf der technischen Ebene sicherlich noch das ein oder andere herausgeholt werden. Auch gibt es eine Vielzahl interessanter Apps für Ihren Webshop, die den Kunden zu weiteren Käufen und sogenannten Cross-Sales animieren. Hier können Sie ein wenig experimentieren. Es gilt wie bei so vielen Dingen: „Too much of a good thing is a bad thing“. Überfrachten Sie also Ihren Webshop nicht mit zu vielen aufdringlichen Kaufanimationen, sonst kann die Emotion, die Sie geschaffen haben, in das Gegenteil kippen. Haben Sie dies bitte stets im Blick.